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Was ist Online-Benimm (Netiquette)?
Die Netiquette schreibt schon einige wenige Regeln für
den reibungslosen Gebrauch vor.
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Ganze E-Mails in Großbuchstaben schreiben?
Nein, kommt einem rüden Sprachgebrauch gleich!
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Mehr als 6 KB + 60 Zeichen pro Zeile
schreiben? Möglichst nicht!
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Dürfen Anrede + Schlußformel fehlen?
Nein!
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Umlaute ausschreiben? (ae statt ä
...) Wenn`s ins Ausland geht, ja!
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Anonyme Post versenden? Mit Rechthaberei
nerven? Nein, nein!
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Kopie an alle möglichen Zweitempfänger
senden? Nein!
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Beileidsbekundungen an die
Hinterbliebenen? Niemals!
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Dringlichkeits-Hinweis anbringen. Ja!
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Zu offiziellen Terminen und Festlichkeiten
wie Hochzeit per mail einladen? Nein, lieber nicht – stilvoller ist
immer Papier!
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Mit seinem Anliegen direkt den
Entscheidungsträger erreichen? Es ist sehr nützlich, die direkte
e-mail-Adresse eines „Wichtigen“ zu kennen, denn sehr wenige Menschen
lassen durchs Sekretariat ihre mails vorsortieren.
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Do´s & Dont`s bei Netiquette,
Chatiquette und Kommuniquette.
Wer will schon virtuellen Unmut schaffen?! Seit zehn
Jahren gibt es Entwürfe für den reibungslosen Gebrauch im Netz. Die "Netizens"
waren stolz auf die Setzung von Normen für ihr Medium, in dem Ordnung
herrschen sollte. Was ist davon geblieben? Die Anhänger der Netiquette
befürworten heute:
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Täglich den Posteingang überprüfen und
beantworten, für Geschäfts-Mails genügt jeder Arbeitstag. Im Gegenzug
nicht erwarten, dass man sofort eine Antwort bekommt. Generell sollte
auf e-mails geantwortet werden. Wahrscheinlich fragen „Amateure“
deswegen nach, ob ihre Nachricht angekommen ist. Dann kann man ja gleich
anrufen!
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Generell überlegen, was via e-mail
losschicken. Ein Passwort ist schnell geknackt und manchmal verirrt sich
eine Mail auch im World Wide Web.
E-mails sind mit einer Postkarte zu vergleichen. Deshalb keine wichtigen
persönlichen Daten verschicken oder besser Passwörter verwenden.
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Eine e-mail im Job ist ein Geschäftsbrief
und sollte genauso korrekt formuliert sein. Die Sie-Form wählen, Anrede,
Abschiedsgruß, weder halbe Sätze noch Rechtschreib-Fehler. Auch wenn per
Mail alles schneller geht, gründlich Korrektur zu lesen.
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Elektronischer Werbemüll ist noch immer
verpönt – längst wird er nicht mehr konsequent zurück geschickt. Und mit
Rechthaberei und anonymer Post macht man sich online genauso unbeliebt
wie „herkömmlich“.
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Früher war klar: „Netizens“ duzen sich.
Für Newsgroups, gilt das immer noch. Geschäftspartner, die man außerhalb
des Netzes zum ersten Mal trifft, werden auch bei späteren
Mail-Kontakten gesiezt.
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Umlaute müssen in Deutschland nicht
ausgeschrieben werden, bei Auslandskontakten ist das unumgänglich sonst
kriegt der andere Buchstabensalat auf den Monitor.
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Gegen einen (ehrlichen)
Dringlichkeits-Hinweis und aussagekräftige "Betreff"-Zeilen ist nichts
einzuwenden. Er trägt zur Arbeitserleichterung bei und hilft dem
Empfänger, sich schnell zu orientieren.
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User wissen, dass aufwendige Layouts
wenig Sinn machen, der Empfänger ärgert sich jedoch nur über ein
verzerrtes Chaos.
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Vieles (Geschäftsbrief und Fax) werden
aus Kostengründen heute im E-mail-Format abgefaßt. Zu den meisten
offiziellen Terminen und Festlichkeiten sollte jedoch auf eine
elektronische Einladung verzichtet werden. Und wirklich stillos sind
Beileids-Bekundungen an die Hinterbliebenen.
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Auch beim Chat z.B. in Expertenforen gibt
es einiges zu beachten. Bei anonymen „Gesprächspartner“ die Form zu
wahren fällt manchen schwer! Halten wir uns auch hier an die angemessene
Anrede und Form! Sexistische und vulgäre Bemerkungen unterlässt man
ebenso wie unangemessene Nicknames. Streitereien, Diskussionen, die zu
nichts führen und Diskriminierungen gehören auch nicht in ein Forum oder
in einen Chatraum. Religion, Alter, Geschlecht, Rasse tun beim
Erfahrungsaustausch nichts zur Sache, also unterlässt jeder Sticheleien
in der Hinsicht. Mit gegenseitigem Respekt ist allen Beteiligten beim
Chat am meisten geholfen. Und wenn der Ton zu ruppig wird, muss man den
Chatroom eben verlassen.
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Kindereien wie ständiges Großschreiben
oder mehrere Zeilen lang immer wieder das/den gleiche/n Wort/Satz zu
beschreiben, stören ungemein. Das hält nur auf und mehr Bedeutung
bekommt das Geschriebene dadurch auch nicht. Gerade Netzbewohner, die
sich in Chatrooms aufhalten, sind stolz auf ihre eigene "Chatiquette".
Alles nur halb so wild? Mit einem Smilie sei hier gefragt: „Wer
beurteilt eigentlich, ob ein Verstoß gegen die Etikette im Netz
vorliegt?“
Mehr zum Thema "Etikette" und entsprechenden Seminare finden Sie bei:
Susanne Helbach-Grosser vom
TAKT &
STIL - College.
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